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Mittwoch, 14. Januar 2015

Text zum Nachdenken für alle Reiter

Rudolf G. Binding (deutscher Schriftsteller 1867-1938) schrieb:

Nimm dich in acht: das Pferd errät Dich, Dich und Deine geheimsten Gedanken...

Wenn Du ihm nicht vertraust, wird es Dir nicht trauen; Wenn Du schwanken wirst, wird es eigene Wege gehen. Wenn Du erschrickst, wird es erschrecken; aber es wird mutig und guter Dinge sein, wenn Du mutig und guter Dinge bist. Wenn Du unstet bist, ist es unstet; wenn Du ohne Schwung bist, wird es schwunglos sein.

Wenn Du fliegen möchtest, wird es fliegen: Kaum dass die Hufe die Erde zu berühren scheinen. Ein schwebendes Gebilde aus lebendigem Stahl scheint Dich zu tragen. Lässt Du Dich aber zur Erde ziehen im Geiste und im Wollen, so kriecht ein müder Wurm unter Dir im Staube.

Dein Pferd weiß um Dich! Wer die Erde verachtet, wer die Ferne nicht liebt, wer kleinlich und pedantisch ist, wer Winkelzüge macht, wer unklaren Geistes ist, wer zweifelt, wer verneint, reitet schlecht. Wer geradeaus will, wer das Leben sucht, wer die Ferne sucht, wer die Ferne liebt, wer Gebieter ist und zumeist Gebieter seiner selbst, wer gefasst ist und in sich gesammelt, wer sich vertraut und klaren Geistes ist, mag gut reiten. Reiten ist ein unaufhörliches Ja sagen...



Mittwoch, 31. Dezember 2014

Zum neuen Jahr

Man sagt, heute sei Neujahr. Punkt 24 Uhr sei die Grenze zwischen dem alten und dem neuen Jahr. Aber so einfach ist das nicht. Ob ein Jahr neu wird, liegt nicht am Kalender, nicht an der Uhr. Ob ein Jahr neu wird, liegt an uns. Ob wir es neu machen, ob wir neu anfangen zu denken, ob wir neu anfangen zu sprechen, ob wir neu anfangen zu leben.

Johann Wilhelm Wilms (1772 - 1847), deutscher Komponist und Musiklehrer


Die Tage um Weihnachten herum stimmen besinnlich. Man lässt das alte Jahr Revue passieren, erzählt von den vergangenen Monaten, schmiedet Pläne für das nächste Jahr.

Der Jahreswechsel ist Gelegenheit, einmal Danke zu sagen. Danke für ein wunderbares Leben, was wir hier in unseren Breitengraden führen dürfen – ohne Kriege und verheerende Umweltkatastrophen. Ich bedanke mich bei allen, die mich unterstützen und inspirieren.

Mein Dank geht zuerst an meine Pferde Cera und Dango, die sich das ganze Jahr über willig von den Reitschülern betüteln und reiten lassen. Ich bedanke mich auch bei Donovan, der mir so viel beigebracht hat, obwohl ich ihn dann doch an einen Menschen mit mehr Mut und Können weitergegeben habe. Danke an mein Berittpferd Rasga. Sie hat mir mit ihrem Eifer, ihrem Ehrgeiz und ihrem Bemühen, mir alles Recht zu machen, so viele schöne Erlebnisse beschert. Es ist stets eine Freude, mit ihr zu arbeiten. Rasga ist ein bisschen mein Seelenpferd geworden. Wir verstehen uns fast blind. Hätte mir das jemand vor ein paar Jahren erzählt – ich hätte ihn für verrückt erklärt!

Danke an meine Freundin Elsa für die vielen, inspirierenden Telefonate, die wir beinahe täglich führen.

Ich möchte mich an dieser Stelle auch bei meinen Reitschülern und Einstellern bedanken, die mich dieses Jahr so außerordentlich unterstützt haben, als ich krankheitsbedingt nicht ganz auf der Höhe war. Danke, dass ihr meine Launen, die ich nicht immer wegstecken kann, ertragen habt. Danke für die vielen Lernerfahrungen, die wir gemeinsam gesammelt haben. Und danke auch dafür, dass ihr euch so rührend um die Vierbeiner kümmert – auch wenn sie unpässlich sind und wir sie nicht reiten können. Ihr seid ein tolles Team!

Ich wünsche allen ein an positiven Erfahrungen reiches Jahr 2015! Lasst es uns gemeinsam positiv nutzen!


Hoch konzentriert: Sabrina auf Dango




33 Grad! Dango bekommt von Angela eine Dusche



Cera im Spanischen Schritt




Rasga in den kurzen Tritten


Julia putzt Dango die Füße


Julia mit ihrem Lieblingspferd Cera.


Bitte recht freundlich: Rasga guckt in die Kamera


Donnerstag, 4. September 2014

Ich wünsche dir Zeit


Ich wünsche dir nicht alle möglichen Gaben. Ich wünsche dir nur, was die meisten nicht haben: Ich wünsche dir Zeit, dich zu freuen und zu lachen, und wenn du sie nützt, kannst du etwas draus machen.

Ich wünsche dir Zeit für dein Tun und dein Denken, nicht nur für dich selbst, sondern auch zum Verschenken. Ich wünsche dir Zeit - nicht zum Hasten und Rennen, sondern die Zeit zum Zufriedenseinkönnen.

Ich wünsche dir Zeit - nicht nur so zum Vertreiben. Ich wünsche, sie möge dir übrigbleiben. Als Zeit für das Staunen und Zeit und ZEIT FÜR Vertrauen, anstatt nach der Zeit, auf der Uhr nur zu schauen.

Ich wünsche dir Zeit, nach den Sternen zu greifen, und die Zeit um zu wachsen, das heißt um zu reifen. Ich wünsche dir Zeit, neu zu hoffen, zu lieben. Es hat keinen Sinn, diese Zeit auf später zu verschieben.

Ich wünsche dir Zeit, zu dir selber zu finden, jeden Tag, jede Stunde als Glück zu empfinden. Ich wünsche dir Zeit, auch um Schuld zu vergeben.

Ich wünsche dir: Zeit zu haben zum Leben!

Donnerstag, 14. August 2014

Zum Nachdenken

Liebe Freunde, einfach mal was zum Nachlesen:

Habt ihr gewusst, dass besonders die, die taff wirken, die sensibelsten sind? Dass die, die die meiste Güte aufweisen/geben die sind, die als erstes schlecht behandelt werden? Habt ihr gewusst, dass die, die sich am meisten um andere kümmern, die sind, auf die acht gegeben werden sollte? Habt ihr gewusst, dass die drei schwierigsten Dinge auszusprechen "ich liebe dich", "es tut mir leid" und "bitte hilf mir" sind? Selbst wenn eine Person lächelt, heißt es nicht, dass es ihr gut geht, schaut hinter das Lächeln, um zu sehen, wie groß die Not ist, in der sich die Person befindet.

Für all meine Freunde, die gerade Schwieriges durchstehen - lasst uns einen Durchbruch wagen. Wir alle brauchen positive Unterstützung und positive Ziele. Wenn ihr mögt, schickt diesen Text per Email weiter oder postet ihn auf Facebook. Ihr leistet damit energetisch all jenen Beistand, die gerade familiäre, gesundheitliche, berufliche oder andere Probleme haben. Sie brauchen jemanden, der auf sie achtet. Ihr tut das mit euren positiven Gedanken!

Und speziell in meinem Fall tut ihr es auch in Taten! Vielen Dank für die mannigfaltige Unterstützung im Stall und bei den Pferden und auch dafür, dass ihr euch mein Gejammer die letzten Tage angehört habt. Mir ist es noch nie so gut gegangen, wie in diesen Wochen – nicht gesundheitlich, aber seelisch durch die Gewissheit, nicht mehr alleine da zu stehen, wenn es Probleme gibt. Und dann war da noch diese Email, die ich gestern bekommen habe:

  • Liebe Karin!
    Bin, wie so oft nach dem Reiten, total euphorisiert! Besonders, da ich heute gar nicht damit gerechnet hatte / darauf eingestellt war, daher war es eine sehr nette Überraschung. Vielen Dank, dass Du trotz Deiner Schmerzen "ertragen" hast, wie wir geritten sind...

    Und Cera - was für ein Pferd! Wochenlang nicht geritten worden und ein "Honky" wie ich setzt sich drauf und sie ist soooo brav und macht alles mit, ich liebe dieses Pferd!! Ich muss unbedingt besser werden, damit ihr mein Reiten nicht schadet, sondern sie gesund erhält, das ist mein oberstes Ziel und ich hoffe, dass Du mir hilfst (sobald Du wieder fit bist), dieses Ziel zu erreichen, dafür lasse ich mich auch gerne etwas triezen :-)

Da geht mir doch das Herz auf! Was für eine positive Einstellung zum Reiten, zu den Pferden und was für eine Euphorie tut sich da auf, noch vieeeel besser zu werden! Wenn das nicht klappt, fress ich den Stallbesen!

Aus tiefstem Herzen mit viel Liebe und positiver Energie ein Gruß an alle, die etwas Aufmunterung brauchen und ein großes Dankeschön an alle, die mich so sehr unterstützen!

Freitag, 28. Februar 2014

Ob mir das jemals in diesem Leben auch gelingt?

Ein tibetanischer Mönch, der über 18 Jahre von den Chinesen in einem Chinesischen Arbeitslager festgehalten wurde, erzählte einmal: “Es gab ein paar Momente, da habe ich wirklich schlimmen Gefahren ins Auge gesehen.” Er wurde gefragt: “Was für Gefahren? Welche Art von Gefahren?”. Jeder nahm an, dass der Mönch nun Folter, Einzelhaft oder Essensentzug nennen würde. - “Viele Male lief ich Gefahr, mein Mitgefühl für die Chinesen zu verlieren” – antwortete der Dalai Lama…

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Das finde ich zutiefst beeindruckend. Ich bin nicht besonders religiös, jedenfalls nicht im kirchlichen Sinn. Trotzdem passt ja hier das Bibelzitat “Liebet eure Feinde”. Kann ich das inzwischen? Nein, nicht immer. Immer wieder erwische ich mich, wie ich anderen insgeheim die Schuld in die Schuhe schiebe oder sie als Ausrede benutze, wenn mir etwas nicht gelingt.

Wie jemand mit frohen Gedanken und Liebe im Herzen durch die Welt gehen kann, obwohl er über Jahrzehnte drangsaliert, geknechtet und gedemütigt wurde, ist mir schon ein Rätsel. Das habe ich schon bei Nelson Mandela so bewundert.

Ich weiß, dass “wissende” Menschen sagen, dass es – entgegen der allgemeinen Auffassung – keine bösen Menschen auf dieser Welt gibt, sondern nur Menschen, die so sehr davon überzeugt sind, dass ihre Sichtweise auf die Dinge die einzig richtige ist, dass sie sich nicht mit anderen austauschen können.

Bosheit ist nichts anderes als ein Tunnelblick, eine schmerzhafte Einengung und Ablehnung des Lebensflusses. Diese Menschen haben ihre wahre Natur vergessen, die unbegrenzte Fülle, aus der sie schöpfen könnten. Ängstlich halten sie an ihren alten Glaubenssätzen fest. Sie können nicht loslassen.

Es gibt keine bösen Menschen, nur Menschen, die voller Angst leben und deren Leben von dieser Angst bestimmt wird. Bosheit ist Leben – aber rückwärts, ein Leben in Rückwärtsschritten.

Diese Erkenntnis mag uns helfen, auch denen unser Mitgefühl zu schenken, die wir so gerne vorschnell verurteilen und abstempeln. Ich für meinen Teil arbeite jedenfalls daran, und es gelingt mir immer öfter…

"Wer unter uns ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein."

Sonntag, 23. Februar 2014

Mitternachtsgedanken

Es gibt einen sehr einfachen und schnellen Weg, um Klarheit über die Energien zu bekommen, die einen umgeben:

Schreib einmal die Namen all deine Freunde, Bekannten und Verwandten, mit denen du dich (fast) jeden Tag umgibst, in eine kleine Liste.

Und dann notiere rechts neben dem jeweiligen Namen die Eigenschaft, die du durch diesen Menschen bekommst. Dort könnte jetzt stehen: „Aufbauend, lustig, heiter, unterstützend“, oder aber: „Ständig kritisierend, neidisch, eifersüchtig“ etc.

Überlege aber nicht zu lange. Schreibe die Eigenschaften eher spontan auf. Das Erste, was dir dabei einfällt, ist immer das Richtige. Überlegst du zu lange, könnte es sein, dass dein Verstand wieder dazwischenfunkt und alles zu relativieren versucht.

Auf diese Weise kannst du sehr rasch feststellen, ob dir die Menschen um dich herum tatsächlich ein Gefühl der Kraft geben oder ob sie dich eher eingrenzen und dir das Gefühl von Minderwertigkeit vermitteln. Falls dir die Antworten nicht leichtfallen, gehe gezielt den folgenden Fragen nach:

  • Ist die vorherrschende Energie in deinem Umfeld förderlich für deine Vorhaben oder eher hinderlich?
  • Schenkt dir dein Umfeld Kraft und Energie?
  • Fühlst du dich dort wohl und geborgen?
  • Vertraut man dir?
  • Unterstützt man dich?
  • Kannst du deine Wünsche äußern?
  • Ist man auf dein Wohl bedacht?
  • Darfst du dich so zeigen, wie du wirklich bist?

Wenn deine Antworten eher ernüchternd ausfallen, dürfte dies kein Wunder sein. Wäre es anders, wärst du doch bereits in einem anderen Schwingungsfeld und hättest zwangsläufig bereits andere Energien und Menschen in dein Leben gezogen.

Im zweiten Schritt gehen wir nun noch etwas weiter:

Kreuze auf der Liste die Mitmenschen an, die nicht an deine Kraft und an deine Kreativität glauben. Vielleicht magst du dir auch überlegen, wie lange du anderen Menschen noch erlauben willst, über dein Leben zu urteilen, dich abzuwerten oder dich negativ zu beeinflussen.

Schreib eine Zahl auf deine Liste, eine genaue Zeitangabe: einen Tag, einen Monat, ein Jahr, ein Leben lang. Daran kannst du gut erkennen, was dein eigentliches Vorhaben im Leben ist und ob du dich selbst dabei unterstützt.

Alles ist Energie und das Gesetz der Resonanz –

Es gibt nur einen einzigen Menschen auf der ganzen Welt, der ihnen die Erlaubnis dazu erteilt, und dieser Mensch bist du. Nur du lädst andere Menschen ein, nach Belieben in deinem Leben herumzufuhrwerken. Es ist immer deine Entscheidung, wie du künftig damit umgehst.

Liste nun noch einmal alle die Menschen auf, die dich fördern, unterstützen und stets an deiner Seite stehen. Auch wenn es vielleicht wenige sind: Es gibt immer jemanden an unserer Seite, der uns bedingungslos fördert. Denke darüber nach. Vielleicht hast du diesen „Freund“ oder diese „Freundin“ bereits vergessen, oder du hast eine andere Gewichtung in dein Leben gelegt.

Vielleicht ist er oder sie auch bereits direkt an deiner Seite und du hast es nur übersehen oder diese „Freundschaft“ für selbstverständlich genommen.

Und dann entscheide dich dafür, gerade jenen Menschen mehr Priorität und Zeit zu widmen, die für dich förderlich sind und die dich stetig in deinem Leben voranbringen. Umgib dich mit Menschen, die dir wohlgesonnen sind und die dir Anerkennung, Hochachtung und Würde schenken.

Wenn du solche Menschen in deinem Leben noch nicht kennst, dann nutze dein gedankliches Resonanzfeld.

  • Sei dir bewusst, dass es diese Menschen gibt, die dein volles Potenzial erkennen.
  • Sei dir sicher, dass diese Menschen jetzt in dein Leben treten.
  • Und vor allem erkenne dein eigenes Potenzial.
  • Beginne dich selbst zu achten und zu lieben und dich voller Anerkennung zu behandeln. Je zielgerichteter du dies tust, desto rascher wird sich dein Umfeld ändern.

Der größte Turbo, um selber schnell in das richtige Resonanzfeld zu kommen, ist es, andere in ihren Wünschen ebenfalls zu fördern. Je mehr man gibt, desto mehr bekommt man zurück. Da Gleiches immer Gleiches anzieht, wirst du rasch von Menschen umgeben sein, die deine innere Freigebigkeit spiegeln und dich ebenfalls fördern wollen. 
..................
Text: Pierre Franckh
Aus dem Buch: „Das Gesetz der Resonanz“

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Mittwoch, 1. Januar 2014

Gute Vorsätze für das Jahr 2014

Habt ihr neue Vorsätze für das Jahr 2014 gefasst? Ich nicht. Ich bin mit allem und allen, so wie es ist, rundum zufrieden. Ich würde morgens gern früher aufstehen und dann aktiver sein – aber irgendwie bin und bleibe ich ein Nachtmensch. Da kann ich kaum etwas daran ändern. Es scheitert schon an den ersten Versuchen.

Was ich aber mache, und dazu möchte ich euch anregen:

Nehmt ein Einweckglas oder ein leeres Kaffeeglas mit Schraubverschluss. Vielleicht eins, wie dieses hier:

Und jetzt kommt die Aufgabe: Immer, wenn euch am Tag oder in der Woche etwas besonders gut gelungen ist, schreibt ihr das auf einen Zettel und legt ihn ins Glas. Das können kleine oder größere Ereignisse sein. Vielleicht ist es auch nur ein schöner Moment, den ihr erlebt habt, ein tolles Gespräch, das ihr hattet oder ein toller Film im Kino. Schreibt eure positiven Gedanken auf und legt die Zettel ins Glas. Ein ganzes Jahr lang.

Dann bestimmt, wann ihr das Glas öffnen wollt. Vielleicht an eurem Geburtstag? Zu Weihnachten? Zu Silvester? Oder wenn es euch mal richtig schlecht geht?

Öffnet es und lest die vielen positiven Erlebnisse, die ihr in den letzten Monaten hattet! Das wird euch aufhellen…

Dieser Tipp ist kostenfrei und ihr dürft ihn gerne weitersagen!

p.s.: Wie wäre es mit einem zweiten Glas für eure Wünsche?

Mittwoch, 18. Dezember 2013

Der Hauptgewinn

Stelle dir vor, du hast bei einem Spiel folgenden Preis gewonnen: 86400 Euro auf deinem Bankkonto – und das jeden Morgen! Allerdings hat die Sache einen Haken.

Du musst das Geld täglich ausgeben. Alles, was du im Laufe des Tages nicht ausgegeben hast, wird dir weggenommen. Du darfst das Geld auch nicht auf ein anderes Konto überweisen oder abheben und unter deinem Kopfkissen bunkern. Du musst es ausgeben. Und täglich füllt dir die magische Bank dein Konto mit neuen 86400 Euro auf.

Und es gibt leider noch ein Handycap: Die Bank kann diese Leistung jeden Tag – ohne Vorwarnung - beenden. Dann ist das Spiel beendet. Du bekommst kein Geld mehr. Was würdest du tun?

Ich nehme an, du würdest anfangen, dir Dinge zu kaufen, die du schon immer haben wolltest. Erst nur für dich, dann für Verwandte, dann für Freunde und schließlich sogar für wildfremde Menschen. 86400 Euro sind verdammt viel Geld. Das an einem Tag auszugeben ist verflucht schwer. Du würdest aber versuchen, wirklich alles auf Heller und Pfennig zu nutzen, willst ja nichts vergeuden.

Weißt du, diese magische Bank gibt es wirklich. Jeder von uns besitzt sie. Wir sehen sie nur nicht, denn die magische Bank ist die Zeit!

Jeden Morgen, wenn du aufwachst, bekommst du 86400 Sekunden Leben für den Tag geschenkt. Zeit, die du an dem Tag nicht genutzt hast, wird dir abends nicht gut geschrieben. Du kannst sie leider nicht am nächsten Tag verbrauchen. Die Minuten, die du an diesem Tag nicht gelebt hast, sind verloren, gestern ist vergangen. Wie viele Minuten davon hast du deinen Mitmenschen geschenkt? Wie viele davon in Freude und Dankbarkeit verbracht?

Gott sei Dank kannst du das täglich ändern, denn täglich füllt sich dein Zeitkonto neu. Aber das Konto kann plötzlich ohne Vorwarnung aufgelöst werden. Dann ist dein Leben zu Ende, dann ist das Spiel aus…

Was machst DU also mit deinen 86400 Sekunden?

Montag, 16. Dezember 2013

Ein Wort zur Toleranz

Wie einige von euch wissen, bin ich seit zwei, drei Jahren regelmäßig bei Facebook unterwegs. Manchmal gucke ich auch in verschiedene Foren rein. Was ich dort manchmal lese, macht mich echt traurig.

Es herrscht Krieg zwischen den verschiedenen Ausbildungsmethoden, den verschiedenen Einstellungen zum Leben. Ich verallgemeinere hier stark, und natürlich trifft es nicht auf jeden zu – aber auf viele.

Da gibt es die Verfechter der gebisslosen Reiterei und die, die sagen, ohne Gebiss kann ich gar nicht reiten oder sie wollen damit auf keinen Fall ins Gelände. Da gibt es Parelli-Anhänger, Monty-Roberts-Anhänger und Menschen die auf die klassische FN-Reitweise abfahren.

Und viele, die auf eine bestimmte Methode schwören, versuchen die Anhänger der anderen Methoden von ihrer eigenen zu überzeugen. Manchmal wird mehr als unsachlich argumentiert, der andere sogar beschimpft.

Wenn ich für mich die gebisslose Zäumung entdeckt habe, ist das eine tolle Sache. Es macht Sinn, andere darüber zu informieren, ihnen vielleicht zu erklären, wie auch sie das hinkriegen könnten. Aber ich muss sie weder belehren, noch kritisieren und schon gar nicht verurteilen.

Ich selbst bin Parelli-Anhänger, lehne z.B. die Methoden von Monty Roberts ab. Ich kann beides begründen – und trotzdem jeden, der sich bemüht, fair mit seinem Pferd umzugehen, wertschätzen – egal nach welcher Methode er arbeitet.

Ich kenne eine ganze Menge Ausbilder in der Reiterszene und weiß, wie sie arbeiten. Ich bin nicht mit allem einverstanden, sehe manche Dinge anders. Trotzdem würde ich sie jeder Zeit um Rat fragen, wenn ich ein Problem hätte, weil ein Blick von außen manchmal weiterhilft.

Ganz schlimm ist es in der Ecke der Veganer. Wenn man nur den Hauch einer Kritik in die Richtung schickt, tritt man eine Lawine los. Ich habe den Eindruck, Veganer sind schon heilig, wir alle anderen “sind noch nicht so weit”, müssen noch sehr an uns “arbeiten” um die Stufe der Erleuchtung erst noch zu erreichen.

Aber es geht doch arg zu weit, wenn ich in einem Eintrag lese, dass ein Veganer bemängelt, dass wir unseren Pferden Ledersachen überziehen, das heißt dem Fluchttier die Haut eines Raubtieres überstülpen. Dass sich das Raubtier Mensch auf das Fluchttier draufsetzt und durch die Gegend tragen lässt, findet der Schreiber aber offenbar in Ordnung…

Warum herrscht hier zurzeit so viel Intoleranz? Warum wird sich untereinander so wahnsinnig angefeindet? Sind wir alle mit uns selbst so wenig im Reinen, so gestresst, dass wir uns auf diese Art und Weise abreagieren müssen? Wäre es nicht viel schöner, wir könnten alle voneinander – und vor allem – miteinander lernen?

Ich bin es leid, andauern grauenhafte (oft uralte) Bilder von misshandelten Tieren unfreiwillig vorgesetzt zu bekommen. Dass es weltweit ein unermessliches Tierleid gibt, ist mir bewusst. Dass in China Tiere lebendig gehäutet werden, die Japaner Delphine und Haifische wegen der Flossen abschlachten und in Bulgarien Hunde auf das Brutalste massakriert werden weiß ich ebenfalls. Ich muss es nicht täglich sehen, denn ich kann daran nichts ändern. Da helfen auch die zahllosen Petitionen nichts, die auf Facebook andauernd die Runde machen. Als ob sich ein chinesischer Hundezüchter darum schert, ob 100.000 Menschen eine Petition dagegen unterschrieben haben…

Was ich tun kann: Ich kann die Welt um mich herum verbessern. Wie sagte schon Mahatma Ghandi sinngemäß: Willst du die Welt verändern, dann ändere dich selbst!

Warum berichten nur so wenige Menschen von den guten Ereignissen, die auch in der Welt stattfinden? Es würde mich viel fröhlicher stimmen mehr gute Nachrichten zu lesen. Wir alle wissen doch: Ist der Mensch fröhlich und gut gelaunt, handelt er auch danach. Die Verbreiter der schlechten Nachrichten richten ihr Augenmerk nur darauf, geben dort Energie hinein und stärken damit das Negative auch noch. Dem Gesetz der Resonanz folgend, bekommen sie mehr und mehr Negatives “geliefert”.

Das Gesetz der Resonanz funktioniert auch bei den Menschen, die grundsätzlich positiv denken und bei Unwegsamkeiten und Krisen im Leben analysieren können: Was kann ich daraus lernen?

So, diese vielen Worte musste ich einmal loswerden. Vielleicht bringt es den einen oder anderen zum nachdenken.

Sonntag, 8. Dezember 2013

Worauf es im Leben wirklich ankommt! – zum Nachdenken

Ein Geschäftsinhaber hatte ein Schild an seine Tür geklebt, darauf war zu lesen: Hundebabys zu verkaufen. Dieser Satz lockte Kinder an. Bald erschien ein kleiner Junge und fragte: Für wie viel verkaufen Sie die Babys?" Der Besitzer meinte: "Zwischen 30 und 50 Euro."

Der kleine Junge griff in seine Hosentasche und zog etwas Wechselgeld heraus. "Ich habe 2 Euro und 37 Cent, kann ich sie mir anschauen?" Der Besitzer grinste und pfiff. Aus der Hundehütte kam eine Hündin namens Lady, sie rannte den Gang seines Geschäftes hinunter, gefolgt von fünf kleinen Hundebabys. Eins davon war einzeln, weit hinter den anderen.

White-Cute-Puppy-640x400Sofort sah der Junge den humpelnden Kleinen. Er fragte: "Was fehlt diesem kleinen Hund?" Der Mann erklärte, dass, als der Kleine so geboren wurde. Der Tierarzt meinte, habe ein verdrehtes Gelenk und wird für den Rest seines Lebens humpeln. Der kleine Junge, richtig aufgeregt, meinte: "Den kleinen Hund möchte ich kaufen." Der Mann antwortete: "Nein, den kleinen Hund möchtest du nicht kaufen. Wenn du ihn wirklich möchtest, dann schenke ich ihn dir."

Der kleine Junge war ganz durcheinander. Er sah direkt in die Augen des Mannes und sagte: "Ich möchte ihn nicht geschenkt haben. Er ist ganz genauso viel wert wie die anderen Hunde und ich will für ihn den vollen Preis zahlen. Ich gebe Ihnen jetzt die 2,37 Euro und 50 Cent jeden Monat, bis ich ihn bezahlt habe." Der Mann entgegnete: "Du musst den Hund wirklich nicht bezahlen. Er wird niemals rennen, spielen und hüpfen können wie die anderen kleinen Hunde."

Der kleine Junge langte nach unten und krempelte sein Hosenbein hinauf und zum Vorschein kam sein verkrümmtes linkes Bein, geschient mit einer dicken Metallstange. Er sah zu dem Mann hinauf und sagte: "Naja, ich kann auch nicht so gut rennen und der kleine Hund braucht jemanden, der Verständnis für ihn hat."

Der Mann biss sich auf seine Unterlippe. Tränen stiegen in seine Augen, er lächelte und sagte: "Mein Junge, ich hoffe und bete, dass jedes einzelne dieser Hundebabys einen Besitzer wie dich haben wird."

Im Leben kommt es nicht darauf an, wer du bist, sondern dass jemand dich dafür schätzt, was du bist; dich akzeptiert und liebt !

Donnerstag, 5. Dezember 2013

Besinnliche Geschichte für die Adventszeit – Zum Nachdenken

Die zwei Wölfe

Eines Tages kam ein Enkel zu seinem Großvater und erzählte ihm voller Wut davon, dass ihm durch einen Mitschüler zuvor Unrecht widerfahren war. Der Großvater antwortete:

"Ich möchte dir eine Geschichte erzählen:

Auch ich habe häufig großen Hass auf diejenigen gehabt, die mir etwas angetan hatten. Aber Hass kostet dich Kraft; deinen Gegner hingegen verletzt er nicht. Es ist so, als würdest DU Gift nehmen und darauf hoffen, dass dein Gegner stirbt. Ich habe immer und immer wieder mit diesen Gefühlen kämpfen müssen."

Er nickte und fuhr fort: "Es ist, als würden zwei Wölfe in mir leben; einer ist gut und tut nichts Böses. Er lebt in Einklang mit allem um mich und er greift nicht an, wenn ich nicht wirklich angegriffen wurde. Er kämpft nur, wenn es recht ist, dies zu tun, und er kämpft anständig.

Aber der andere Wolf, ach! Er ist voller Wut. Die kleinste Sache bringt ihn auf. Er kämpft mit jedem, ständig, ohne jeden Grund. Er ist außerstande nachzudenken, weil seine Wut und sein Hass so groß sind.

Er ist schwer, mit diesen beiden Wölfen in mir zu leben – denn beide versuchen ständig, meinen Geist zu beherrschen."

Der Enkel schaute gespannt in seines Großvaters Augen und fragte: "Welcher von beiden siegt, Großvater?"

Der Großvater sagte feierlich: "Der, den ich füttere."

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Mittwoch, 24. Juli 2013

Eine tolle Geschichte zum Nachdenken

Jim und Robert, zwei ältere, todkranke Männer, teilen sich ein Krankenhauszimmer. Jim liegt an der Wand, kann sich wegen eines Rückenleidens nicht aufrichten, während Robert - er hat ein Lungenemphysem - sich täglich für eine Stunde aufsetzen muss, um seine Lunge zu entlasten.

Die beiden unterhalten sich viele Stunden am Tag, sprechen über Gott und die Welt, ihre Familien, ihren ehemaligen Job, ihre Urlaubsreisen, ihre Träume und Sehnsüchte.

Die schönste Zeit für Jim ist täglich die Stunde, in der sich Robert aufsetzt. Denn dann kann Robert aus dem einzigen Fenster im Raum nach draußen sehen und seinem Leidensgenossen alles haarklein beschreiben, was draußen so alles passiert.

Das Fenster zeigt auf einen Teich, wo Enten und Schwäne ihre Kreise ziehen und Kinder ihre Modellboote zu Wasser lassen. Verliebte Paare schlendern im Frühjahr Arm in Arm vorbei an den unzähligen Blumenbeeten. Manchmal halten sie an und zeigen auf die Skyline der Großstadt, die sich am Horizont abhebt.

Robert beschreibt das Treiben draußen so farbenfroh und lebendig, dass Jim jedes Mal die Augen schließt und sich alles ganz genau vorstellen kann. Er verlässt für diese Minuten das triste Krankenzimmer – wenigstens in Gedanken. Eines Tages beschreibt Robert einen bunten und lauten Karnevalszug. Obwohl Jim, die Musik nicht hören kann, weiß er doch genau, wie es draußen aussehen muss und wie es sich anfühlt. Er hat die fröhlichen Menschen genau vor Augen.

So vergehen Wochen und Monate - bis eines Morgens die Krankenschwester Robert leblos in seinem Bett vorfindet. Er war in der Nacht friedlich eingeschlafen. Traurig lässt sie das Bett räumen. Einen Tag später bittet Jim, ob er wohl ans Fenster umziehen dürfe. Natürlich wird ihm sein Wunsch sofort gewährt.

Kaum, dass er alleine ist, stützt er sich mit aller Kraft auf seine Arme, um einen ersten Blick durch das Fenster in die farbenfrohe Außenwelt zu werfen. Doch alles, was er sieht, ist die graue, fensterlose Wand einer Garage gegenüber.

Überrascht fragt er die Krankenschwester, wie es denn sein könnte, dass ihm sein verstorbener Freund all die wundervollen Dinge so detailgetreu und lebendig beschrieben hatte.

Die Krankenschwester antwortet: "Oh, Robert war blind. Er konnte auch die Wand nicht sehen. Vielleicht wollte er Sie aufheitern und ihnen Mut machen."

Nachtrag:

Es liegt eine große Freude und Genugtuung darin, andere Menschen glücklich zu machen - ganz egal, in welcher schlimmen Situation du gerade selber steckst. Sorgen, die man teilen kann, halbieren sich, aber geteilte Freude vervielfacht sich.

Wenn du dich wirklich reich fühlen willst, dann zähle all die Dinge auf, die du besitzt, die man mit Geld nicht kaufen kann. Du wirst erkennen, wie unendlich wohlhabend du bist. Jeder Tag ist ein Geschenk, das sich lohnt, geteilt zu werden.

2. Nachtrag:
Der Ursprung dieser Geschichte ist unbekannt. Aber du bist herzlich eingeladen, diese Geschichte weiter zu teilen und auch andere zum Nachdenken anzuregen.

Montag, 15. Oktober 2012

Ein Lächeln…

Der Wochenanfang ist nie so einfach.
Und dennoch ist heute ein guter Tag um allen Menschen, die Dir begegnen, zuzulächeln.
Sicherlich hast Du auch schon die Erfahrung gemacht, dass ein Lächeln die Herzen der Menschen öffnet. Niemand kann sich diesem freundschaftlichen Gruß entziehen, fast reflexartig bewegen sich die Mundwinkel des anderen nach oben.
Probier’s aus, - gerade am Montag - und Du wirst sehen, wie freundlich Dir die Menschen plötzlich begegnen! Denn Lächeln ist ansteckend. Und macht glücklich.
Und warum nicht die Woche mal glücklich beginnen?

 



Dienstag, 18. September 2012

Ein wunderschöner Tag, um sich Ziele zu setzen…

Heute ist ein guter Tag um Dir darüber klarzuwerden, wohin die Reise Deines Lebens gehen soll. Welche Visionen hast Du? Welche Ziele hast Du bereits erreicht? Und in welchen Bereichen liegt Deine Sehnsucht noch begraben? Wenn Du Ziele hast, versetzt Dich dies in die Lage, Tage, Wochen und Monate voller Freude und Energie zu verbringen. Nicht nur wer Ziele erreicht, auch wer sich Ziele setzt, ist glücklich. Also, welche Ziele hast DU?

Samstag, 15. September 2012

Ein Brief an Gott

Ich habe keine Ahnung, ob die Geschichte nicht “nur” frei erfunden ist. Das ist aber egal. Sie ist einfach schön! – Ich wünsche euch ein wunderbares Wochenende. Oder sehen wir uns morgen auf der Redefiner Hengstparade???


Letzen Monat ist unsere 14 Jahre alte Hündin, Abbey, gestorben. Am Tag nach ihrem Tod weinte meine 4 Jahre alte Tochter Meredith und sprach davon, wie sehr sie Abbey vermisste… Sie fragte, ob wir Gott einen Brief schreiben könnten, damit Gott Abbey erkennen könne, wenn sie in den Himmel käme. Ich sagte, dass wir das könnten, und so diktierte sie mir diese Worte:

“Lieber Gott, Kannst Du bitte auf meine Hündin aufpassen? Sie ist gestern gestorben und ist bei Dir im Himmel. Ich vermisse sie sehr. Ich freue mich, dass ich sie als meine Hündin haben durfte, auch wenn sie krank geworden ist. Ich hoffe, dass Du mit ihr spielen wirst… Sie mag es, mit Bällen zu spielen und zu schwimmen. Ich sende Dir ein Foto von ihr, damit Du, sobald Du sie siehst, weißt, dass sie meine Hündin ist. Ich vermisse sie wirklich.
In Liebe, Meredith”

Wir packten den Brief mit einem Foto von Abbey in einen Umschlag und adressierten ihn an Gott / Himmel. Wir schrieben unsere Absenderadresse darauf. Dann klebte Meredith mehrere Briefmarken auf die Vorderseite des Umschlages, denn sie sagte, dass es für den Weg in den Himmel viele Briefmarken brauche. Diesen Nachmittag warfen wir den Brief in den Briefkasten bei der Post. Ein paar Tage später fragte sie mich, ob Gott wohl den Brief erhalten hätte. Ich sagte ihr, dass ich dachte, er hätte.

Gestern lag ein Päckchen in goldenem Papier auf unserer Veranda, adressiert an “Für Meredith” in einer unbekannten Schrift… Meredith hat es geöffnet. Darin verpackt war ein Buch von Mr. Rogers, das hieß: “Wenn ein Haustier stirbt..”. An der Innenseite der Buchhülle klebte der Brief, den wir Gott geschrieben hatten. Auf der gegenüberliegenden Seite war das Bild mit Abbey und Meredith und diese Notiz:

Liebe Meredith,
Abbey ist sicher im Himmel angekommen. Das Foto hat geholfen. Ich habe sie sofort erkannt. Abbey ist nicht mehr krank. Ihre Seele ist bei mir genau so, wie sie in Deinem Herzen bleibt. Abbey hat es geliebt, Dein Hund zu sein. Weil wir unsere Körper im Himmel nicht brauche, habe ich keine Taschen, um Dein Bild darin zu verwahren, darum sende ich es Dir in diesem kleinen Buch zurück, das Du behalten kannst und womit Du dich an Abbey erinnern kannst.

Vielen Dank für den wunderbaren Brief und danke an Deine Mutter, die Dir geholfen hat, ihn zu schreiben und ihn mir zu schicken. Was für eine wundervolle Mutter Du hast. Ich habe sie extra für Dich ausgesucht. Ich sende Dir jeden Tag meinen Segen und denk daran, dass ich Dich sehr liebe. Übrigens, Du findest mich ganz einfach, ich bin überall, wo Liebe ist.

In Liebe,
Gott

Der Postbeamte wurde nie gefunden…

Dienstag, 3. Juli 2012

Stell dir vor…

…du hast bei einem Wettbewerb den folgenden Preis gewonnen: Jeden Morgen stellt dir die Bank 86.400 Euro auf deinem Bankkonto zur Verfügung. Doch dieses Spiel hat gewisse Regeln. Die erste Regel lautet: Alles, was du im Laufe des Tages nicht ausgegeben hast, verfällt, du kannst das Geld nicht einfach auf ein anderes Konto überweisen, du kannst das Geld nur ausgeben. Aber jeden Morgen, wenn du erwachst, stellt dir die Bank erneut 86.400 Euro für den kommenden Tag auf deinem Konto zur Verfügung.

Die zweite Regel ist: Die Bank kann das Spiel ohne Vorwarnung beenden, zu jeder Zeit kann sie sagen: Es ist vorbei, das Spiel ist aus. Sie kann das Konto schließen, und du bekommst kein neues mehr. Was würdest du tun?

Du würdest dir alles kaufen, was du möchtest? Nicht nur für dich selbst, auch für alle anderen Menschen, die du liebst? In jedem Fall aber würdest du versuchen, jeden Cent so auszugeben, dass du ihn bestmöglich nutzt, oder?

Weißt du, dieses Spiel ist die Realität. Jeder von uns hat so eine Bank. Wir sehen sie nur nicht, denn die Bank ist die Zeit. Jeden Morgen, wenn wir aufwachen, bekommen wir 86.400 Sekunden Leben für den Tag geschenkt, und wenn wir am Abend einschlafen, wird uns die übrige Zeit nicht gutgeschrieben. Was wir an diesem Tag nicht gelebt haben, ist verloren. Gestern ist vergangen. Jeden Morgen beginnt sich das Konto neu zu füllen, aber die Bank kann das Konto jederzeit auflösen, ohne Vorwarnung. Also Lebe dein Leben. Denn du hast nur eins.

baby

Mittwoch, 14. September 2011

Die Hochzeit

Diese Geschichte bekam ich vor ein paar Stunden als Email-Anhang (danke, Doris!). Ich möchte sie euch nicht vorenthalten und habe sie für euch aus dem Englischen übersetzt:

Eine kleine Erinnerung daran, das Leben zu leben, solange wir ein Leben zu leben haben...

Foto1 
Sie heißt Katie Kirkpatrick, ist 21 Jahre jung. Neben ihr, ihr Verlobter Nick. Er ist 23 Jahre.
Dieses Foto entstand kurz vor ihrer Hochzeit am 11. Januar. Katie ist unheilbar an Krebs erkrankt. Stundenlange Infusionen sollen ihr Leben verlängern. Auf dem Bild wartet Nick auf das Ende ihrer heutigen Behandlung.

Foto2 
Katie leidet unter großen Schmerzen. Sie bekommt Morphium und muss ständig befürchten, dass eines ihrer Organe versagt. Trotzdem hat sie die Planung ihrer Hochzeit und die Organisation ihres Festes selbst in die Hand genommen. Das Hochzeitskleid musste mehrfach geändert werden, weil Katie ständig an Gewicht verliert...

Foto3 
Die Sauerstoffflasche ist ein unverzichtbarer Gast, da ihr das Atmen schwer fällt. Rechts die Eltern ihres Verlobten. Ein emotionaler Moment: Ihr Sohn Nick heiratet die Frau seines Lebens, in die er sich schon als Teenager verliebt hat.

Foto4 
Fröhlich lauscht Katie im Rollstuhl dem Gesang ihres Mannes und ihrer Freunde. Aber das Fest strengt sie sehr an.

Foto5
Etwas abseits des Trubels versucht die erschöpfte Katie, wieder zu Atem zu kommen. Auf Grund ihrer großen Schmerzen kann sie nicht lange stehen oder aufrecht sitzen.

Katie starb nur fünf Tage nach ihrem Hochzeitstag.

Foto6 
Diese bezaubernde, zerbrechliche junge Frau in ihrem Hochzeitskleid, die so glücklich lächelt, erinnert uns daran, dass Glück immer in unserer Reichweite ist - egal wie lange es anhalten mag. Darum:

  • Genieße dein Leben, mache es dir nicht unnötig schwer. Dafür ist es einfach zu kurz und zu kostbar.
  • Arbeite so, als wäre es dein erster Tag.
  • Genieße den Tag, als wäre es dein letzter.
  • Vergebe deinen Mitmenschen - immer so rasch wie möglich.
  • Liebe ohne Grenzen.
  • Lache herzlich, spontan und unkontrolliert.
  • UND HÖRE NIE AUF ZU LÄCHELN...

Foto7

Montag, 15. August 2011

Mein Nachtgruß an meine Leser und ein Dankeschön

Wie schon der Titel sagt, möchte ich mit diesem kleinen selbstgebastelten Video alle Leser grüßen und ihnen eine wundervolle Nacht wünschen.

Zugleich möchte ich mich an dieser Stelle einmal bei euch, meinen Reitschülern, bedanken. Danke für die viele Hilfe, die ihr mir zuteil werden lasst und die Unterstützung, wenn ich mal nicht so gut zu Wege bin!

Danke auch für die liebevolle Aufmerksamkeit und für das Vertrauen, das ihr mir entgegenbringt, euch das Reiten und den Umgang mit den Pferden beizubringen.

Ich unterrichte von Herzen und setze alle meine Energie hinein, euch all das zu vermitteln, was ich selber weiß. Ich werde dafür hundertfach entlohnt! Ihr seid alle - jeder auf seine Weise - eine Inspiration für mich.

Und last but not least: Danke auch an meine Freundin Elsa für die vielen aufmunternden und beratenden Gespräche.

So, nun lehnt euch zurück und genießt die Musik (aber erst vorm Zubettgehen!!!). Für mich eines der schönsten Musikstücke im Moment. Es singt übrigens das Calmus-Ensemble. Klickt auf das Foto!

Mond

Freitag, 4. März 2011

Carpe diem

Ich habe lange nichts mehr geschrieben, weil mir zurzeit nicht wirklich danach zumute ist. Vor ein paar Tagen ist meine langjährige Freundin, Therapeutin, Ausbilderin und Ratgeberin Helene Claus-Silinger völlig überraschend gestorben.

Noch in der Woche zuvor waren wir essen, um bei einem saftigen Steak darüber zu diskutieren, wie man übers Internet ein Frauennetzwerk realisieren kann - von Frauen für Frauen, die sich selbstständig gemacht haben und sich gegenseitig unterstützen wollen.

Ich bin fassungslos und sprachlos. Helene, eine kerngesunde, durchsetzungsstarke, lebenslustige Frau voller Ideen und Tatendrang - sie ist einfach eingeschlafen und nicht wieder aufgewacht.

Das macht einmal mehr deutlich, wie wichtig es ist, jeden Tag zu genießen, ihn für sich selbst so angenehm wie möglich zu gestalten. Es könnte der letzte sein!