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Dienstag, 8. November 2016

Flohmarkt 2016 – ein Rückblick

Unglaublich, wie schnell doch ein Jahr vergeht. Jetzt ist der Flohmarkt 2016 schon wieder Vergangenheit und wir denken schon an Weihnachten!

Dieses Jahr begannen die Vorbereitungen für mich besonders früh. Es war mit 25 Jahren ja ein Jubiläumsflohmarkt, und ich hatte letztes Jahr spontan entschlossen, ihn mit einer Tombola zu krönen. Schon seit Monaten haben ich und mein Stallteam um Preise "gebettelt", um eine attraktive Verlosung auf die Beine zu stellen. Die Preise konnten sich wirklich sehen lassen. Ich will hier niemanden nennen, weil ich garantiert jemanden vergesse. Hier seht ihr mein gebasteltes Plakat mit einigen der Preise:Unglaublich, wie schnell doch ein Jahr vergeht. Jetzt ist der Flohmarkt 2016 schon wieder Vergangenheit und wir denken schon an Weihnachten!

Dieses Jahr begannen die Vorbereitungen für mich besonders früh. Es war mit 25 Jahren ja ein Jubiläumsflohmarkt, und ich hatte letztes Jahr spontan entschlossen, ihn mit einer Tombola zu krönen. Schon seit Monaten haben ich und mein Stallteam um Preise "gebettelt", um eine attraktive Verlosung auf die Beine zu stellen. Die Preise konnten sich wirklich sehen lassen. Ich will hier niemanden nennen, weil ich garantiert jemanden vergesse. Hier seht ihr mein gebasteltes Plakat mit einigen der Preise:


Mit den Losen und den entsprechenden Gutscheinen habe ich schon Mitte Augst begonnen, ausgedruckt, gefaltet und zusammen getackert.

Zwei Tage vor dem Flohmarkt bastelte ich die letzten Gewinnerlose.

Die Tombola ist supergut angekommen. Ich werde wieder eine veranstalten – aber erst in fünf Jahren, wenn der Flohmarkt 30 wird!

Ab Mitte Oktober begannen die Einkäufe. Ich hatte Gott sei Dank Sabrina und Gesine als "tragende Hilfen" zur Seite. Wir brauchen inzwischen so viele Lebensmittel, dass wir sie gar nicht mit einer Wagenladung heranschaffen können!

Die ersten Anmeldungen trudelten schon Anfang August ein, und am 9. September war bereits der letzte Hallenplatz vergeben! Jetzt gab es nur noch Plätze draußen. Auch für draußen hatten sich über 25 Aussteller angemeldet. Ab Mitte Oktober musste ich vielen absagen. Voll ist einfach voll! Gestern haben sich schon die ersten sechs Aussteller fürs nächste Jahr eintragen lassen!

Dieses Mal hatte ich besonders viele Aussteller, die von sehr weit her gekommen sind und teilweise zwei Stunden Fahrtzeit hatten.


Die Herkunftsorte einiger Aussteller

Viele Draußen-Aussteller haben in den Tagen vor dem 6.11. ihre Anmeldung zurückgezogen, weil das Wetter mehr als ungemütlich war und die Wettervorhersage schwankte – von starkem Regen über ungemütlich trüb bis hin zu sonnig – täglich gab es einen anderen Wetterbericht.

Letztendlich hat Petrus doch mitgespielt. Es schien zwar keine Sonne, aber der Tag blieb bis auf ein ganz bisschen kurzen Nieselregen trocken.

Trotz der guten Planung und Vorbereitung wird es in den letzten Tagen vor dem Flohmarkt immer stressig, einfach, weil viele Arbeiten erst kurz vorher erledigt werden können. Am Donnerstag früh rückte ein großes Putzteam mit Angela und ihrem Mann Friedrich, mit Sabrina und Ehemann Thorsten, Gesine und Susanne an. Sie haben den ganzen Tag auf dem Hof gewerkelt. Leider habe ich nicht genug Videoaufnahmen von der produktiven Arbeit!



Mein Hof ist jetzt auf Hochglanz geputzt, die Halle sauber und glatt geharkt, Parkplatz und Remise aufgeräumt, Stühle und Tische gewaschen, ebenso die Gastboxen und der gesamte Vorraum sauber. Wir machen keinen Frühjahrsputz, sondern einen Flohmarktputz!

Je näher der Flohmarkttag rückt, desto mehr steigt meine Anspannung: Werde ich genügend Besucher haben? Wie wird die Tombola ankommen? Spielt das Wetter mit? Wieviel Waffelteig muss ich anrühren, wie viele Würstchen einkaufen?

Mitte der Woche saß ich dann mit Sabrina über der Excel-Tabelle und teilte die Stände ein. Das ist ein 2-3 Stunden-Job, denn ich möchte alle Wünsche der Aussteller berücksichtigen: Wer einen Bandenplatz haben möchte, wer nicht so gut laufen kann und weit vorne stehen muss, wer erst am Sonntag anreisen kann und deshalb auch einen der vorderen Plätze braucht… Ich kann es nicht immer allen Recht machen, aber wir geben uns große Mühe!

Wenn dann der Flohmarkttag morgens um 6.00 Uhr für mich beginnt, muss ich loslassen, den Tag einfach genießen. Es ist alles gut vorbereitet, jeder aus meinem Helferteam kennt seine Aufgaben, ich bin fast überflüssig, kann rumlaufen und Klönschnack halten. Helfen und eingreifen kann ich nicht.


Morgens um 9.00 in meiner Halle: Flohmarktbeginn erst in einer Stunde!


Und eine halbe Stunde später!

Trotz aller Bedenken klappt es immer wie am Schnürchen! Ich habe supernette Aussteller, die sich jedes Jahr für die tolle Organisation bedanken und ebenso nette Besucher. Es ist eine so tolle, geschäftige und trotzdem harmonische Stimmung. Unglaublich, wie viele Sachen am Abend zuvor reingeschleppt und am nächsten Tag mit fröhlichen Besuchern die Halle wieder verlassen.

Gegen 13.30 ebbte dieses Mal der Besucherstrom ab, die ersten Aussteller begannen, ihre Sachen einzupacken. Und auch für uns hieß es aufräumen.

Jedes Jahr ist gegen 17.00 Uhr der "Spuk" vorbei, die Halle ist wieder fürs Reiten hergerichtet, meine Pferde sind ganz nebenbei versorgt und gefüttert worden, und in der Küche ist schon wieder Ordnung, weil sich irgendjemand daran gemacht hat, alle Gerätschaften – von Waffeleisen bis Kaffeekannen – abzuwaschen.

Nach einer kurzen Manöverkritik über den Tag, fahren alle todmüde nach Hause. Ich habe gestern gleich ein heißes Bad genommen und eine Stunde geschlafen, ehe ich abends noch mal nach den Pferden gesehen und meine Hunde ausgeführt habe. Die hatte ich dieses Jahr in der Wohnung gelassen, weil sie sich hier am sichersten fühlen. Sie waren abends schon ein bisschen mitgenommen, aber haben sich besser geschlagen, als in den Jahren zuvor.

Dass am Flohmarkt hier immer so eine nette Stimmung herrscht, habe ich nicht zuletzt meinem engagierten Helferteam zu verdanken, allen voran Sabrina, die mit mir alle Einkäufe erledigt hat und die beste Standeinweiserin ist, die ich kenne! Die ganze Woche hat sie mir geholfen, mir mit Rat und Tat zur Seite gestanden. Aber auch alle anderen haben mich wundervoll unterstützt: Angela und Friedrich, Thorsten, Susanne, Gesine und ihre Freundin, Julia und ihr Mann Frank, Frauke, Dani, Christine und Losverkäuferin Susanne. Danke an euch alle, ohne euch würde es den Flohmarkt in dieser Form nicht geben.!

Mein Dank geht auch an die Aussteller, die sich wie immer vorbildlich verhalten haben. Ich bin jedes Jahr aufs Neue überrascht, wie sauber und aufgeräumt die Halle nach dem Wust von Leuten ist und wie sauber alle ihre Stände verlassen! Abgesehen von einigen wenigen Preisschildchen, die wohl beim Raustragen noch von den Artikeln abfallen, liegt kein bisschen Müll rum. Danke!

Jetzt gibt es zum Abschluss noch ein kleines Video, das ich vorhin zusammengestellt habe:



Sonntag, 31. Juli 2016

Jubiläum: 25 Jahre Reiterflohmarkt in Tangstedt

Dieses Jahr ist Jubiläum: 25 Jahre Reiterflohmarkt in Tangstedt!

Ich hätte niemals gedacht, dass mein Pferdeflohmarkt sich so viele Jahre halten und obendrein immer größer werden würde. Inzwischen ist daraus eine richtige Großveranstaltung geworden. Und das bedeutet, dass ich schon jetzt – über drei Monate vorher – mit der Planung beginnen muss. Ihr glaubt gar nicht, wie viel Arbeit in der Veranstaltung steckt, damit alles reibungslos funktioniert. Ohne die vielen helfenden Hände würde ich das alleine gar nicht mehr wuppen können.

Weil dieser Flohmarkt mit 25 Jahren ein besonderer Termin ist, werde ich eine Tombola veranstalten. Es wird viele interessante Preise geben, und JEDES Los wird gewinnen!

An alle gewerblichen Aussteller: Viele hatten mir letztes Jahr schon Preise für die Tombola versprochen. Natürlich dürft ihr dafür am Tombola-Tisch Werbung für euer Unternehmen/Produkt machen!

Letztes Jahr war ich mit Ständen absolut ausgebucht. Wenn ihr also als Aussteller teilnehmen möchtet, dann meldet euch bitte rechtzeitig an, damit ich noch einen Platz reservieren kann. Ich hoffe natürlich auf gutes Wetter, damit wieder Stände nach draußen ausweichen können! Mir wäre es lieb, wenn die meisten Aussteller (so wie auch im letzten Jahr) schon am Samstag ihren Stand aufbauen. Gilt natürlich nur für die Plätze in der Halle.

Für die Anmeldung brauche ich von euch eine Email mit Name und Telefonnummer – und rein interessehalber den Ort, wo ihr herkommt.

Für alle Interessierte gibt es eine Facebook-Seite: Klick

Da könnt ihr euch verabreden, austauschen, vielleicht auch Gleichgesinnte finden, die einen Stand mit euch teilen wollen…







Mittwoch, 18. Mai 2016

Alles neu macht der Mai

Die letzten Wochen waren wieder sehr ereignisreich, ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll. Im letzten Monat war ich krank, da plagte mich eine Gürtelrose. Unglaublich, was man alles so kriegen kann… Die habe ich aber Gott sei Dank rückstandslos überstanden. Hat mich aber sehr mitgenommen und ich war total schlapp und antriebslos.

Dann hatte ich seit zehn Jahren das erste Mal wieder ein Kolik im Stall. Dieses Mal hat es Dango erwischt. Der gleich herbeigerufene Tierarzt diagnostizierte eine Darmverschiebung. Das hatte ich wirklich noch nie. Die Tatsache, dass diese Kolik drei Tage später erneut auftrat, bestärkte mich darin, mein Großprojekt "Pferdepaddock" schneller in Angriff zu nehmen, als eigentlich geplant.

Aber der Reihe nach:

Dango macht mir überhaupt ein bisschen Sorgen. Seit diesem Winter ist seine Arthrose schlimmer geworden. Er kommt morgens doch recht klamm aus der Box, geht insgesamt steif und bedächtig. Er ist dieses Jahr 19 geworden. Das ist zwar ein stolzes Alter, aber noch lange kein Grund zum alten Eisen zu gehören. Aufgrund der Arthrose beschloss ich, sowohl Cera als auch Dango in die beiden Außenboxen umzusiedeln und dafür den Auslauf vor den Boxen deutlich zu vergrößern. Nichts hilft bei Arthrose besser als viel Auslauf. Dieses Projekt war für den Spätsommer geplant. Nun habe ich es vorgezogen.

Dafür mussten leider Madrigal und Cornette ihre Plätze mit meinen beiden tauschen. Für Pferde und Besitzer eine bittere Pille. Aber Gesundheit geht nun mal vor.

Das Projekt war deshalb so aufwändig, weil ich nicht nur den Hundeauslauf aufgeben musste, sondern auch noch Altzäune entfernen, die schon seit über 15 Jahren in der Erde stecken: Drahtgitter, Maschendrahtzaun und vergammelte Holzlatten. Der Bereich war früher einmal Ziegenauslauf und Überweg zur Weide.

Den alten Holzzaun konnte ich alleine entrümpeln, aber den alten Draht kriegte ich einfach nicht aus der Erde. Mein schwacher Rücken ist da leider auch keine große Hilfe. Wie gut, dass einen Abend Sabrina Zeit hatte. Gemeinsam konnten wir die Drahtreste ausgraben. Sie gingen deshalb so schwer raus, weil sie von den Pappeln überwurzelt waren. Aber wir haben es geschafft.

In einer großen Sonntags-Aktion, die auch Sabrina organisiert hatte, räumten wir die Reste beiseite. Julia und ihr Mann Frank, Gesine, Sabrina, Anna und Manuel packten kräftig mit an. Ein großes Hindernis war die alte Hundehütte. Die hatte ich in den Tagen zuvor schon zum Teil auseinander gebaut. Sie war aber immer noch so schwer, dass ich sie nicht einmal um wenige Zentimeter anheben konnte, geschweige denn wegtragen. Selbst mit mehreren Mann konnten wir nichts ausrichten. Frank hatte die glorreiche Idee das Teil mit unseren großen Plastiktonnen zu bewegen. "Das haben die alten Ägyptern schon mit den Steinquadern für ihre Pyramiden so gemacht", meinte er, "das muss klappen!"

Gesagt, getan. Nun steht das Monstrum in der hintersten Ecke des Reitplatzes.

Von den Aufräumarbeiten gibt es ein Video:



Ich bedanke mich bei allen, die so tatkräftig mit angepackt haben. Alleine hätte ich das nie geschafft!

Der erste Schritt zum Cero-Dango-Paradies war also getan. Jetzt mussten noch die Bauzäune, die als Hundegitter fungierten, weggeräumt werden und die Roundpengitter umgestellt. Wieder bot sich Sabrina an, mir zu helfen. Die Bauzäune sind nicht schwer, aber total unglücklich wegzutragen. Wir hatten in den letzten zwei Wochen immer viel Wind, und obwohl die Zäune in der MItte nur aus dünnem Draht bestehen, werden sie umgeweht. Bei drei Metern Länge kann einer allein kaum dagegen halten. Sabrina kam schon zur Mittagszeit, damit uns der ganze Nachmittag für die Umbauten Zeit blieb. Und das war auch gut so, denn während der Arbeiten stößt man ja doch immer wieder auf unerwartete Probleme!

Erst wollte ich mit dem Umbau auch bis nach Pfingsten warten. Was wenn wir nicht fertig werden würden? Die Pferde konnten ja nicht ewig draußen bleiben, und waren die Zäune erst einmal abgebaut, hätte ich nicht gewusst, wo ich die "Draußen-Pferde" hätte zwischenparken sollen…

Sabrina ist ja immer zuversichtlich. Klar, das schaffen wir locker! Na ja, so ganz locker war es nicht. Aber es hat geklappt: Erst die Hundegitter wegtragen, dann versuchen, die Roundpen-Gitter in einer Reihe als Zaun neu aufstellen. Ich habe nicht gewusst, dass ein Roundpen nur dann sicher steht, wenn er zu einem Kreis, bzw. Halbkreis aufgestellt ist. In einer geraden Linie stehend, kippen die Gitter gemeinschaftlich um! Schade, dass ich nicht filmen konnte, wie sich Sabrina dagegengestemmt hat, um die Reihe zu sichern, während ich in den Stall rannte, ein Seil zu holen, um den Anfang am Stallpfosten festzubinden. Es musste schnell gehen. Wäre die Reihe umgekippt, wir hätten sie kaum wieder aufrichten können. Ich griff mir mein altes Ringrope. Für was das doch alles gut ist!

Weil mir die Gitter zu wackelig schienen – auch nachdem wir sie am Anfang mit Schrauben gesichert hatten, schlugen wir einige meiner Weidepfosten zur Sicherung in den Boden und banden sie daran fest. Jetzt steht der Zaun sicher genug. Zumal ich weiß, dass meine beiden Pferde keine Rabauken sind…

Auch von dieser Aktion habe ich ein kleines Video:




Völlig k.o., aber zufrieden, sammelt wir am späten Nachmittag die Pferde vom Paddock.


Nun war Organisation gefragt, denn nur Danny und Rasga bewohnten noch ihre alten Boxen. Keines der Pferde würde also sein neues Zuhause finden. Wir haben sie einzeln geführt. Erst einmal Danny und Divina. Divina wohnt jetzt in Dangos alter Box. Dann Cera und Dango, die nach draußen gingen. Zuletzt Madrigal und Cornette.

Die beiden hatten schon auf dem Paddock spitz gekriegt, dass irgend etwas im Busch war und sind wie von der Tarantel gestochen in den Stall gelaufen. Aufhalten ging nicht! Wie immer wollten sie in ihr altes Zuhause. Madrigal war sichtlich aufgebracht, dass dort schon andere Kumpels eingezogen waren. Er hat den ganzen Tag gewiehert – obwohl seine Cornette direkt neben ihm in der Box gefressen hat. Er war schon besorgt, wenn Cornette an Danny Interesse zeigte.

Und meine beiden "Offenstaller": Cera war anfangs begeistert, schließlich wuchsen überall noch Grasbüschel und Löwenzahn, die ihr gleich zum Opfer fielen. Dango war wie immer besorgt. Er kam zu jedem, der den neuen Paddock begutachtete zum Tor und schien zu sagen: Schön, dass du kommst. Hol mich in meine alte Box. Ich wohne ja gar nicht hier… Der neue Stall hat ein Blechdach, was bei starkem Wind Geräusche macht, und auch die Roundpen-Gitter machen seltsame Geräusche, wenn man dagegen stößt. Das war für Dango doch sehr aufregend. Pferde sind doch Gewohnheitstiere. Alles, was neu und anders ist, wird erst einmal abgelehnt.

Inzwischen sind vier Tage vergangen. Die Aufregung hat sich etwas gelegt, aber ich muss die Pferde immer noch einzeln reinholen. Was ich aber jetzt schon feststellen kann, dass die viele Bewegung – Cera und Dango laufen den ganzen Tag hin und her, Dango sehr gut tut. Er ist schon jetzt etwas wacher und mobiler geworden. Und er hat sich mit seiner neuen Umgebung angefreundet.

Im Anschluss noch ein paar Fotos, die Angela am Samstag gemacht hat. Da seht ihr, wie schön alles geworden ist.



Ich bin begeistert, wie gut sich die beiden verstehen.




Platz ohne Ende. Rechts seht ihr noch einen gespannten Zaun. Den werde ich in den nächsten Tagen entfernen, wenn sich beide gut eingelebt haben. Dann haben sie noch ein Stückchen Weide zusätzlich.


Da stehen beide einträchtig nebeneinander und fressen Heu in der Einzelbox. Nicht, dass es für beide einen Fressplatz geben würde…



Hier fange ich gerade an, die Hundehütte wieder zusammenzubauen. Cera muss natürlich genau sehen, was ich da mache und würde am liebsten mithelfen.


Mein Paradies…


Apollo und Zeus müssen jetzt durch den Cera-Dango-Paddock hindurch, wenn sie zur Weide wollen. Wie schön, dass sich meine Pferde mit ihnen gut verstehen. Sie haben sogar schon im Pferdepaddock geschlafen!



Mittwoch, 12. August 2015

Ein neues Pferd für Julia

Seit heute ist mein Stall wieder bis auf den letzten Platz besetzt. Der Letzte, der hier eingezogen ist, heißt "Danciero", genannt "Danny". Ein schicker Hannoveraner Wallach, der in Dressurprüfungen schon einige Schleifen gesammelt hat. Abstammung: Dancier/De Niro/Donnerhall, mütterlicherseits von Corelli. Stolze Besitzerin ist meine Reitschülerin Julia!

Im August erfüllte sich ihr großer Traum von einem eigenen Pferd. Sie hat es eher zufällig gefunden, als sie für ein anderes Pferd zum Ausprobieren in einen Dressurstall in Lübeck gefahren ist. Das andere Pferd hat ihr Herz nicht erobert. Aber "Danciero" sofort. Sie war schockverliebt und nach zwei Proberitten war klar: Der oder keiner!

Den Tag der Ankunft habe ich gefilmt und zusammengeschnitten.


Aber sehr selbst:



Dienstag, 28. Juli 2015

Divina lernt HSH

Die Arbeit mit Divina wird konkreter. Ich mache jetzt mit ihr ziemlich konsequent HSH. Ich zeige euch dazu meine Notizen der ersten acht Tage: Tagebuch zu Divina und HSH.

Und einen Zusammenschnitt der letzten Wochen als Video (Obacht: 13 Minuten lang).

Wie ihr sieht, hat sich doch einiges zum Positiven gewendet!



Mittwoch, 22. Juli 2015

HSH-Tagebuch für Divina

Divina steht nun seit knapp 7 Wochen bei mir. Sie ist sieben Jahre alt, noch viel zu dünn, nicht bemuskelt, hat wenig Gleichgewicht. Ich habe Sorge, dass sie die Leinen um die Hinterbeine nicht akzeptiert und auskeilt und dann davonstürmt.


1. Tag, 22. Juli 2015

Ich kleide sie in voller HSH-Ausrüstung ein. Sie erträgt es wider Erwarten stoisch. Die Ausbinder sind zunächst auf volle Länge geschnallt. Auf dem Reitplatz draußen longiere ich sie erst einmal ein paar Runden, damit sie sich an die Leinen, die Ausbinder und den neuen Sattel gewöhnt. Sie bleibt gelassen, also lasse ich die Leinen langsam nach hinten gleiten und gehe auf größtmöglichen Abstand hinter sie. Ein leichtes Schnalzen setzt sie tatsächlich in Gang. Ich lenke sie auf den Hufschlag. Sie geht zögerlich, weiß mit dem Reiter hinter ihr nicht recht etwas anzufangen, aber sie geht. Allerdings habe ich Mühe sie auf dem Hufschlag zu halten, weil sie sehr schwankt, immer wieder zur Mitte der Bahn driften will. Nach einer Runde rufe ich "Haaaalt". Ich muss mich sehr in die Leinen hängen, bis sie stehen bleibt – und den Kopf ganz bis zur Erde streckt. Egal. Sie hat angehalten. Das wiederhole ich jeweils in der Mitte der langen Seiten. Mit immer dem gleichen Aufwand. Trotzdem lobe ich ausgiebig und beende die Lektion mit einer Longierrunde im Trab zum Lockern nach knapp 30 Minuten.

2. Tag

Divina geht deutlich sicherer auf dem Hufschlag. Und auch das Anhalten klappt mit viel weniger Leineneinsatz. Ihr Kopf bleibt dabei auch oben. Heute nehme ich das Ausrichten der Hinterbeine unter den Schwerpunkt hinzu und tippe dazu das nach hinten stehende Bein an, um es zum Vortreten aufzufordern. Das klappt erstaunlich gut. Allerdings muss ich ganz schön antippen, bis sie reagiert. Sie ist sehr verwundert, wenn ich dann zu ihrer Hinterhand gehe und sie großflächig umarme, streichle und lobe. Zum Handwechsel baue ich heute ein aus der Ecke kehrt mit ein. Bald werde ich sie dabei zu Seitentritten auffordern. Heute noch nicht. Das Stimmkommando dafür: "Keeeeehrt". Divina macht willig mit. Nach mehreren Handwechseln und mehrmaligem Anhalten höre ich nach 30 Minuten auf. Sie hat sich Mühe gegeben und braucht nun Zeit, das Ganze zu verarbeiten.

3. Tag

Ausrüstung wie gestern. Divina ist heute wenig motiviert. Es ist zwar keine pralle Sonne, aber dennnoch sehr schwül und viele Insekten. Auch das Programm gestalte ich wie gestern. Divina macht leidlich mit. Das Anhalten fällt ihr heute schwerer, und sie kann nicht lange ruhig stehen bleiben. Dann wird sie ungeduldig, scharrt mit einem Vorderfuß, bohrt mit dem Kopf nach unten. Mich lässt das unberührt. Ich lasse sie warten, bis sie sich beruhigt hat, dann darf sie weiter. Für das Geradestellen der Hinterbeine muss ich die Beine ganz schön intensiv anticken. Ich probiere einige wenige Tritte seitwärts nach dem "aus der Ecke kehrt". Das irritiert sie, aber sie versucht nicht, sich ganz umzudrehen. Weil sie heute weniger gut mitmacht, höre ich früher auf. Dafür darf sie noch ein paar Runden auf dem Zirkel galoppieren. Das scheint sie heute zu brauchen, denn sie nimmt dabei ganz ordentlich Fahrt auf.

4. Tag

Ausrüstung wie gestern. Divina hat heute viel mehr Lust. Das Losgehen und Anhalten klappt heute schon viel sicherer. Ich komme viel zum Loben. Ich passe auf, dass ich sie nach dem Halten nicht zu lange stehen lasse, um Unruhe zu vermeiden. Das werde ich erst ganz allmählich steigern. Heute hat mich Sabrina gefilmt, und ich konnte mich und das Pferd endlich mal von außen beobachten. Mir fällt auf, dass Divina noch gar nicht recht begreift, was ich da mache. Sie ist immer noch skeptisch, wenn ich von hinten an sie herantrete, um sie ausgiebig zu loben. Deshalb lobe ich oft zusätzlich am Hals. Das ist ihr vertraut.

Weil es heute recht gut klappt, nehme ich die Seitengänge mit in das Programm auf. Ich schicke sie auf beiden Händen auf der langen Seite einmal mit den Leinen ins Seitwärts. Das ist noch sehr unsicher und nicht im Fluss. Das macht nichts. Die nächsten Male werden das rasch verbessern. Generell müssen die Ausbinder wesentlich kürzer. Aber da werde ich mich auch langsam herantasten. Ich will sie nicht noch mehr verunsichern. Heute gibt es ein Video von Divina: Einen Zusammenschnitt der letzten knapp zwei Monate:


5. Tag

Nach Wahnsinns-Regenfällen musste ich mit Divina heute das erste Mal in die Halle. Natürlich kennt sie Hallen, denn auf dem Gestüt wurde sie mir ja in der Halle vorgeritten. Trotzdem war es für sie eine total aufregende Sache. Ich bin mit ihr in HSH-Ausrüstung rein, habe aber nicht erwartet, wirklich HSH machen zu können. Das war dann auch so. Divina hat 20 Minuten lang geschnorchelt und sich alles ganz genau angesehen. Ich habe sie im Schritt mehr oder weniger gut außen herum gehen lassen. Sie kennt keinen Hallenspiegel, musste im vorbeigehen immer wieder hineinsehen. Auch das große Hallenfenster ist ihr total unheimlich. Und dann schien auch noch die Sonne und warf durch das Fenster große Sonnenflecken auf den Boden. Natürlich war auch die Bank in der Ecke, von der aus wir immer aufsteigen, ganz gruselig. Nach gut 50 Minuten herumlaufen und traben und gallopieren lassen, habe ich sie wieder zurück gebracht. Gerne hätte ich sie frei laufen lassen. Das habe ich mich aber nicht getraut aus Sorge, sie könnte in den Spiegel springen. Mal sehen, wie es morgen ist, da wird der Reitplatz noch nicht abgetrocknet sein.

6. Tag

Ausrüstung wie gestern. Wider Erwarten war der Platz heute wieder ideal zum Arbeiten, deshalb bin ich mit Divina wieder nach draußen gegangen. Heute habe ich angefangen, die Ausbinder ein wenig zu verkürzen, um zwei Loch. Sie sind immer noch sehr lang, zu lang, aber ich muss bei ihr langsam vorangehen, um nicht zu viel Stress zu erzeugen. Und schon diese zwei Loch haben sie gestört. Natürlich hat sich meine Lektionsvielfalt auch noch nicht verändert. Ich über mit ihr das Anhalten an den fixen Punkten der langen Seiten (mit Geradestehen), das aus der Ecke kehrt und das Seitwärts. Seitwärts nach rechts klappt schon beinah wie von selbst. Nach links tut sich Divina sehr schwer. Ist logisch, weil sie dabei zur linken Schulter laufen muss. Beim Reiten kippt sie sehr auf diese Schulter, es fällt mir schwer, die beim Reiten zu entlasten.

Trotzdem konnte ich das Seitwärts nach links verbessern, und zwar immer dann, wenn die Außenleine nicht beständig dran ist, sondern eher impulsartig auf die Außenseite des Hinterns schlägt. Wobei schlagen zuviel gesagt wäre. Ich werde mich hüten, die Leine mit großem Schmackes dranzuschlackern. Das muss noch warten.

Heute habe ich zum ersten Mal versucht, den Schritt raumgreifender und größer zu machen. Das macht Divina gut mit, lässt sich dann aber wieder weniger gut anhalten. Der Versuch, im Aus-der-Ecke-Kehrt ein angedachtes Übertreten zu erzeugen, klappt auch noch nicht. Es gibt nicht den Ansatz einer Wendung auf der Hinterhand oder einer großen Schrittpirouette.

7. Tag

Ein paar Tage habe ich kein HSH gemacht, sondern auf Grund von großen Regenfällen Divina an die Halle gewöhnt. Sie hat sich mächtig über den Spiegel und das große Außenfenster aufgeregt. Es wurde schon nach zwei Tagen deutlich besser. Die Folgetage habe ich darauf verwandt, Divina mit Kappzaum an der Longe – ohne Ausbinder – in Dehnungshaltung zu bringen und an der Hand die Seitengänge zu üben. Divina macht dabei mit, und ich kann sehen, dass sie inzwischen in beinah völliger Entspannung mitarbeitet. Ein großer Fortschritt. Dann kam nach 14 Tagen das erste Mal wieder ein Training in voller HSH-Montur.

Ich war erleichtert, dass sie nichts vergessen hat. Das Anhalten war anfangs wieder etwas mühsam, wurde aber zusehends besser. Sie muss beim Anhalten ihre Füße gerade stellen. Klappt nur mit Mühe. Inzwischen gibt es vier Haltepunkte auf dem Hufschlag, jeweils in der Mitte der Bahnseiten. Auch das Seitwärts übe ich weiter. Es wird zögerlich besser. Zum Abschluss habe ich die Ausbinder kürzer geschnallt (8. Loch) und sie einige Runden auf dem Zirkel in allen Gangarten laufen lassen. Sie findet die kürzeren Ausbindern doof.

8. Tag

Heute war Divina extrem rossig, was die Arbeit in HSH nicht eben vereinfachte. Immer, wenn ich sie an der Hinterhand gelobt habe, hob sie den Schweif ein wenig. Sie war auch wieder zickiger mit der Gerte. Ich habe einen größeren Sicherheitsabstand gehalten, weil gelegentlich das Hinterbein nach hinten ausschwang…

Ihr Unmut rührte vielleicht auch daher, dass ich sie von Anfang an mit kürzeren Ausbindern gearbeitet habe. Bin jetzt immer noch im 8. Loch, möchte noch weiter verkürzen. Das kommt nach einiger Zeit. Nach mehreren Anhaltversuchen klappte es fast ganz ohne Leinen. Divina lernt! Begeistert war ich von den Seitengängen. Sie sind noch nicht flüssig, aber Divina erkennt schon meine Körperposition (ein wenig nach innen seitlich versetzt), um mit dem Seitwärts zu beginnen.

Die Trainingseinheit habe ich mit einigen Zirkelrunden mit noch kürzeren Ausbindern (Loch 10) beendet.

Samstag, 21. März 2015

Ja, wir leben noch!

Ja, ich weiß, ich kriege nun wohl offiziell den Orden des faulsten Bloggers! Was soll ich sagen? Es war hier gar nichts Besonderes los, keine schlimmen Vorkommnisse, keine besonders kranken Pferde oder Hunde. Ich gelobe Besserung, und werde von nun an wieder etwas regelmäßiger berichten. Versprochen!

Mich hat einfach die täglich Arbeit so sehr in Anspruch genommen. Ich schreibe mit der Parelli-Instruktorin Silke Vallentin (viele von euch kennen sie schon von den zahlreichen Kursen auf meinem Hof) derzeit intensiv an ihrem Horsemanship-Buch. Das nimmt viele Wochenstunden in Anspruch, da wir das Ziel haben, das Werk noch dieses Jahr im Buchhandel zu haben. Ich kann nur sagen: Freut euch schon darauf. Das wird der absolute Hammer!

Dann war das Wetter hier immer trübe nasskalt und ungemütlich. Das hat auch nicht gerade geholfen. So manche Tage hat mich auch der Regen geschafft. Wenn alles unter Wasser steht, ist auch das Ausmisten anstrengend, und ich verbrauche mehr als doppelt so viel Einstreu wie sonst.

In ersten Monaten des Jahres hatte ich Einstellerpferd Danny in Beritt. Und dann lag mein Fokus verstärkt auf Divina. Ich habe angefangen, sie regelmäßiger zu reiten. In der Zeit vor Weihnachten hatte ich Manuel gebeten, Divina etwas "sattelfester" zu machen. Sie war mir einfach zu quirrlig und spontan in ihren Aktionen. Ich kann es mir leider nicht mehr leisten, runterzufallen. Dafür bin ich unbeweglich geworden. Ich würde mich sicher verletzen.


Divina in der Woche ihrer Ankunft, Mai 2015


Divina Ende Februar 2016

Und so entscheide ich auch täglich neu, ob ich sie heute reite oder an der Hand bespaße. Insgesamt hat sie sich toll entwickelt. Sieht jetzt aus wie ein richtiges, gut genährtes Pferd – total anhänglich, schmusebedürftig und neugierig. Sie ist mit allen anderen Pferden gut Freund und liebt es auf dem Reitplatz herumzutollen.

Da wir hier schon seit zehn Tagen trockenes Wetter haben, ist der Paddock wieder ganz gut abgetrocknet. Ich konnte es wagen, eine neue Ladung Sand zu ordern. Für die Pferde und Hunde immer eine Riesengaudi.

Ich habe morgens ein paar Minuten gefilmt. So richtig doll haben sie erst über Mittag darin "gespielt". Morgens war ihnen doch das Heu wichtiger!







Dienstag, 23. Dezember 2014

Meine beiden “Flughunde” Apollo und Zeus :-)

Bei dem Gruselwetter war ich mit meinen beiden Hunden auf der überfluteten Wiese. Die beiden Racker lieben es, durch das Wasser zu rasen – und über die Gräben zu springen, die jetzt ebenfalls völlig überfüllt sind. Oben seht ihr Apollo. Sieht aus wie ein Flughund. Ich würde denken, er ist gut 1,5 Meter hoch und locker 3 Meter weit gesprungen…

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1

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3,5

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Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie nass und dreckig wir dann zu dritt ins Wohnzimmer kommen. Sessel und Sofa sind dann für mindestens zwei Stunden tabu! Nicht immer halten sich die Hunde daran…

Hier gibt es noch ein Video von der Herumtoberei:




Donnerstag, 2. Oktober 2014

Ein ganz gewöhnlicher Stalltag am Sonntag

Schon vor ein paar Jahren habe ich die Stall-Sonntage eingeführt. Interessierte Reitschüler, die Lust und Zeit haben, treffen sich, um mir bei der Stallarbeit zu helfen. Der Gedanke war, ihnen zu zeigen, was alles gemacht werden muss, wenn man einen Stall führt. Wie viel Mist täglich zusammen kommt, wie viel Heu man verteilen muss. Kurzum: Die Arbeit, die täglich anfällt, wenn man Pferde hält.

Alle haben gelernt, wie man geschickt eine Schubkarre belädt, damit man nicht zwanzig mal laufen muss, was und wie viel die Pferde zu fressen kriegen und wie man die Rösser nach getaner Arbeit reinholt (meine Pferde laufen ja frei). Wenn wir mit allem fertig sind, treffen wir uns zu einer kleinen Tortenrunde mit Tee im Wohnzimmer und schnattern ein bisschen. Wenn sich die Pferde etwas vom Weidegang erholt haben, wird auch noch geritten.

Die Stallarbeit nicht nur zu sehen, sondern auch selbst zu erledigen, ist schon eine wertvolle Erfahrung. Welcher Reitschüler bekommt dazu schon Gelegenheit? Julia, Angela, Sabrina und co. sind stets mit Feuereifer bei der Sache. Die Stallgasse sieht hinterher immer aus wie gefeudelt, und auch auf den Balkonen liegt anschließend kein Krümel.

Inzwischen geht es bei meinen Schülern gar nicht mehr darum, im Stall etwas Neues zu lernen. Meine Reitschüler sind fit und effizient und sind auch in der Lage, neue Schüler “einzuweisen”. Sie haben mich ja auch während meiner ätzenden Zahn-Ausfall-Zeit glänzend vertreten. Ich nutze den Sonntag inzwischen für andere Arbeiten, die unter der Woche oft liegen bleiben: Die Küche aufräumen, Waschmaschine bestücken, saugen…

Zurzeit bin ich aber mehr draußen aktiv. Ich habe mir in den Kopf gesetzt, den Reitplatz unkrautfrei zu kriegen! Das Wetter ist in diesem Herbst so genial mit so wenig Regen, dass ich ganz zuversichtlich bin. Durch das Wuchern des Unkrauts verlieren wir rundherum fast zwei Meter an jeder Seite. Das ist schade. Außerdem schmeißen bald die Eichen ihr ganzes Laub ab, das sich dann hartnäckig im Unkraut fest setzt.

An diesem Wochenende haben wir gefilmt, damit ihr mal einen Eindruck bekommt!

Im Anschluss zwei Videos: 


 
 
Unkraut “satt”

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Samstag, 13. September 2014

Wind, Sand und - nein, nicht Meer - sondern Pferde und Hunde

Heute habe ich den Pferden eine neue Sandkiste gegönnt. Den alten Sandhaufen aus dem letzten Jahr haben wir ja komplett für die neuen Außenboxen, bzw. für die Paddockplatten aufgebraucht. Übrig geblieben war lediglich ein Sandfleck. Weil meine Pferde Sand so sehr lieben, und es ja bald Spätherbst wird, wo sie nicht mehr auf die Weiden dürfen, wollte ich ihnen doch ein wenig Abwechslung bieten. Aber seht selbst:

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Madrigal, Thirilou und Cornette waren natürlich die ersten…

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…die das neue Spielparadies erkundeten.

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Dann nahmen sie irgendwann wahr, dass ich sie filmte.

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Und sie standen nur noch da wie die Ölgötzen!

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Zwei frisch Verliebte: Donovan und Cornette. Man beachte Rasga im Hintergrund, die wie eine Gouvernante dasteht und aufzupassen scheint, dass auch nichts Böses passiert!

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Komm, gib mir ein Küsschen! Hatte ich schon erwähnt, dass Cornette schon wieder rossig ist???

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Und dann hat mich Donovan wahr genommen. Aus war’s mit dem Filmen!

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Natürlich genossen auch die Hunde den Sand. Sie tobten wie dir Irren über den Hügel.

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Im Sand toben ist anstrengend. Sie wollten nicht einmal mehr auf der Wiese laufen.

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Und warum seht ihr Cera und Dango nicht auf dem Sandhügel? Na ja, Cera mag es ja gar nicht, sich schmutzig zu machen. Sandspiele sind ihr zu albern. Dango muss ihr als Gentleman natürlich zur Seite stehen. Er macht sich dann auch nichts aus dem Haufen. Sollen doch die anderen herumtollen. Cera und Dango waren die ganze Zeit damit beschäftigt, Eicheln zu sammeln. Wie gut, dass erst ein paar herunter gefallen sind. Ich werde dieses Jahr die Eicheln zusammen kehren müssen, damit sie nicht zu viel davon fressen!

Weil die Hunde soooo viel Spaß im Sand hatten, habe ich ein kleines Video zusammengeschnitten. Das ist Lebensfreude pur!


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Jenny liebt enge Behausungen. Hier wird es ein Nickerchen im Korb in der Küche.

Montag, 7. Juli 2014

Sommer, Sonne, Regen und kaputte Zähne… - Teil 1

Ich bin euch mal wieder ein Update schuldig, es ist ja viele Tage her, dass ich hier den Blog bestückt habe. Ich will mal versuchen, in chronologischer Reihenfolge zu erzählen, was es hier Neues gibt.

Die Erste Neuigkeit: Der Haflinger Asterix ist ausgezogen. Der arme Kerl hat einen Sehnenschaden, der mindestens 10 Wochen braucht, um auszuheilen. Das heißt, dass Asterix nicht toben darf. Er soll am liebsten nur ganz ruhig dastehen oder gemächlichen Schrittes beim Grasen vorwärts schlendern. Das kann ich ihm in meinem Stall leider nicht bieten. Ich kann nicht meine Pferde den ganzen Sommer über mit ihm drin lassen. Und wenn sie auf der Weide sind, kann ich auch nicht dafür garantieren, dass die Herde nicht doch einmal herumtobt – auch wenn sie das nur sehr selten tun…

So ist Asterix vor gut zwei Wochen in einen neuen Stall gezogen, wo er in einem für ihn abgesteckten Paddock mit Blick auf die Pferde alleine stehen kann. Wir wünschen ihm aus unserem Stall natürlich gute Besserung!

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Ansonsten hält uns hier das Wetter ganz schön auf Trab: Sturm, sintflutartige Regenfälle, große Hitze mit unglaublichen Gewittern und eine hohe Luftfeuchtigkeit machen uns und den Pferden das Leben schwer. Kriebelmücken und Bremsen sind dieses Jahr ungewöhnlich zahlreich und früh unterwegs, die Pferde zu piesacken. Aber trotz allen Ungeziefers hält sich Ekzemer Dango tapfer. Noch ist seine Mähne dran. Lediglich sein Schweifrübenansatz musste ein paar Federn lassen. Aber kaum der Rede wert. Wenn ich da an letztes Jahr denke!

Hier seht ihr ein kleines Video vom Sturm und anschließendem Starkregen (klickt auf das Foto):


Dieser unwetterartige Regen ließ schon mehrfach meine Mistplatte und den Bereich davor völlig absaufen. Das liegt auch daran, dass dort die neue Außenbox steht, die ihr Regenwasser vom Dach direkt auf die Mistplatte entleert. Also habe ich dort eine Regenrinne anbringen müssen. Das wiederum ist nicht so einfach, denn die Dachkonstruktion ist so unglücklich angelegt, dass zwischen Regenrinnenhalterung und Dach ein Zentimeter Luft bleibt, wo natürlich das Wasser vorbeiläuft. Also musste ich zusätzlich Alu-Bleche anbringen. Angesichts der Unwetter-Warnungen, die es für morgen und übermorgen gibt, war es mir wichtig, alles rechtzeitig fertig zu haben. Auch dazu gibt es ein kleines Video. Sabrina hat gefilmt. Das Video verbirgt sich hinter den ersten Fotos!

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Regenrinne-3     Regenrinne5

Regenrinne1     Regenrinne2

Wie schön, wenn mir bei der Rinnenarbeit so ein “langes Elend” wie Julia zur Hand geht! Das hat die Sache doch sehr vereinfacht. Blöderweise war die Regenrinne um zwei Meter zu kurz. Aber das war angesichts der Lücke zwischen Dach und Rinne egal. Ich musste ja noch einmal los, um das Abdeckblech zu holen. Da habe ich gleich noch passend ein Stück Rinne mitgekauft. Nach meiner Einschätzung kann der Regen jetzt kommen. Das Stalldach macht jedenfalls keinen Ärger mehr.

Und weil Sabrina noch die Kamera mit sich führte, hat sich auch noch Julia gefilmt, wie sie einen Vorrat an Einstreupellets aus der Halle in die Stallgasse schleppte. Es ist schon erstaunlich, wie viel Kraft und Ausdauer Julia gewonnen hat, seit sie hier auf dem Hof tatkräftig mit anpackt! Und diese Ausdauer hilft ihr auch beim Reiten sehr!

Julia       Julia1

Rund acht Sack pro Karre, und jeder Sack wiegt 15 Kilo! Es ist so viel einfacher, täglich nachzustreuen, wenn der Vorrat bereits in der Stallgasse ist und ich ihn nicht erst mit der Karre aus der Halle holen muss… Am Ende des Regenrinnen-Videos seht ihr Julia dabei in beweglichen Bildern!

Apollo und Zeus - zwei Tierheimhunde fangen an zu spielen

Apollo und Zeus sind hier endgültig zu Hause angekommen. Sie kennen meinen Tagesablauf und passen sich perfekt an. Oft, wenn ich ein kleines Mittagsschläfchen machen will, gehen sie schon voraus und warten auf mich im Schlafzimmer.

Sie starten keine Ausbruchsversuche mehr, und nur, wenn eines der Tore offen steht, rennen sie zur Straße, um mit der Nase zu erkunden, was sich dort alles getan hat. Das kommt aber nur noch einmal im Monat vor – wenn überhaupt. Und da ich es meist sofort bemerke und hinter ihnen herlaufe, kann ich sie doch mit einem Pfiff sofort zu mir rufen. Naja, nicht immer gleich ganz sofort, aber ziemlich. Sie müssen immer erst noch die Stelle zu Ende riechen…

Ich habe ja beide Hunde homöopathisch (auch von Petra Scherer) behandeln lassen und Apollo zusätzlich energetisch durch Herrn Dr. Peter Schneider (www.pferdemedizin.com). Ganz spannend, wie sich beide psychisch verändert haben. Apollo hat natürlich immer noch das Sagen und versucht über Zeus zu bestimmen, aber insgesamt taut er viel mehr auf. Häufig – meist nach dem Abendessen – ist er es, der Zeus zum Spielen animiert. Das hat es früher nie gegeben.

Dann toben sie hier im Wohnzimmer über das Sofa, jagen sich gegenseitig um den Tisch oder kugeln sich auf dem Teppich. Da sind beide absolut gleichberechtigt. Wenn es mir zu viel wird, lasse ich beide in den Garten, wo sich weiter balgen.

Auch das Bellen ist deutlich weniger geworden. Fremde mögen sie immer noch nicht, aber sie können es besser ertragen, wenn einmal fremder Besuch kommt. Wenn sie anschlagen, kann ich sie recht prompt zurückrufen.

Ich habe keine Sorge mehr, dass sie von den Pferdeweiden weglaufen. Noch im letzten Jahr war ich sofort ganz nervös, wenn ich sie auf ihrer Tobe-Wiese nicht gleich gesehen habe, weil sie im tiefen Gras lagen oder sich hinter einem Baumstamm versteckten. Mein erster Gedanke damals: Durch welche Lücke sind sie entschlüpft?

Heute weiß ich, sie liegen irgendwo und “hüten” die Pferde. Wenn ich den Stall mache, dann kommen sie mich regelmäßig besuchen, liegen oft stundenlang auf dem Reitplatz und dösen, wenn es zu warm ist. Es ist sehr angenehm, sie nicht andauernd im Blick haben zu müssen!

Ihre Tobe-Einheiten auf dem Sofa  habe ich kürzlich gefilmt. Ist nicht ganz einfach, weil die Lichtverhältnisse nicht so besonders sind und die Entfernung auch nicht ganz stimmt. Aber es zeigt doch, wie ausgelassen sie sind. Das Video dazu findet ihr durch Klicken auf eines der Fotos!

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Hunde3     Hunde4